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Waldrand

Optimaler Aufbau eines Waldrandes

Ein optimal aufgebauter Waldrand ist stufig, strukturreich, bietet Platz für dynamische Prozesse und besteht aus drei eng miteinander verzahnten Zonen, dem Waldmantel, dem Strauchgürtel und dem Krautsaum. Bei Waldaußenrändern sollte eine Breite von mind. 10-30m erreicht werden.
Wie genau der Aufbau eines optimalen Waldrandes sein sollte, wird in dem Menü Waldrandgestaltungskonzepte beschrieben.

stufiger Waldrand

Feld                                          Krautsaum (10 - 15m)          Strauchgürtel (10 - 25m)                 Waldmantel (10 - 15m)       Wald

 

Negativ-Beispiel

Aufgrund der in Deutschland intensiv genutzten Kulturlandschaft, in welcher fast jeder Quadratmeter einer Nutzung unterliegt, stellt sich der Übergangsbereich zwischen Wald und Offenland in der Regel als sehr schmaler Bereich dar. Meist endet der Waldrand abrupt entlang der scharfen Offenlandgrenze, beispielsweise entlang eines Ackers. In der Regel verläuft diese scharfe Grenze auch wenig geschwungen, sondern nutzungsbedingt, sehr gerade. Solche Waldränder, mit scharfen Grenzen sind strukturarm und ökologisch wenig wertvoll, bilden allerdings den „Standard-Typ“ des Waldrandes in unserer Kulturlandschaft. Negative Folgen sind neben der Struktur- und Artenarmut v.a. auch Sturmschäden [vgl. Merkblätter Waldökologie 1996, Nr.2]

 
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