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Energieholzpotential der Waldrandgestaltung im Projektgebiet Kiebingen

Vorschlag zur Vorgehensweise

Diese Grafik zeigt die mögliche Vorgehensweise einer Waldrandgestaltung. Die Einteilung soll dem Krautsaum (10m), dem Strauchgürtel (25m) und dem Waldmantel (30m) entsprechen. Auf einer Breite von 50 Metern und einer Länge von 300 Metern sollen zwei bis drei 30mx50m große Buchten geschaffen werden. Mit dieser Vorgehensweise ergibt sich pro Saumbereich eine durchschnittliche Entnahmemenge. Wir gehen davon aus, dass auf den ersten 10 Metern 80%, auf den nächsten 25 Metern 50% und auf den letzten 15 Metern um die 30% der Biomasse entnommen werden sollten um eine dynamische Waldrandentwicklung zu starten. Diese Werte sind Richtwerte und sollten an die Situation vor Ort angepasst werden. Sinnvoll ist Buchten an eventuell schon vorhandene Strukturen anzupassen. Um die neu geschaffenen Buchten vor schnellem zuwachsen zu schützen, sollten besonders trockene oder felsige Stellen bevorzugt von Vegetation befreit werden.

Karte der Vegetation

Die zur Berechnung verwendeten Eingangsdaten sind in folgender Karte dargestellt. Auf der Karte sind die Vegetationshöhen zu sehen.

 

Ergebnisse der Berechnungen mit GIS

30m Waldrandgestaltung: Es befinden sich um die  6941Srm Hackschnitzel im zu gestaltenden Waldrand. In Zone 1 (10m), dem zukünftigem/möglichen Krautsaum, befinden sich 1928Srm/803Fm (69Fm/ha), in Zone 2 (Strauchgürtel) 2520Srm/1050Fm(105Fm/ha) und in Zone 3 (Waldmantel) 2493Srm/1039Fm (117Fm/ha).
50m Waldrandgestaltung: Es befinden sich ca. 11401Srm im Waldrand. Im Zone 1 (10m), dem zukünftigem/möglichen Krautsaum, befinden sich 1929Srm/804Fm (69Fm/ha), im Zone 2 (25m) (Strauchgürtel) 6179Srm/2575Fm (112Fm/ha) und im Zone 3 (15m) (Waldmantel) 3293Srm/1372Fm (117Fm/ha).

Biomasse