Navigationspfad: Startseite Waldrandgestaltung Vorteile Landwirtschaft

Vorteile für die Landwirtschaft

Bei Vorhandensein eines stufigen Waldrandes ist der Schattenwurf des Waldrandes auf die landwirtschaftliche Fläche reduziert. Außerdem ist die landwirtschaftliche Fläche nicht mehr unmittelbarer „Nachbar“ der großen, viel Wasser verbrauchender Bäume, womit die Konkurrenz ums Wasser reduziert ist. Beides gemeinsam führt zu höheren Erträgen für den Landwirt. Das bei der Pflege von Waldrändern anfallende Holz kann zur Energiegewinnung verwendet werden (Brennholz, Hackschnitzel). Die am Waldrand lebenden Nützlinge ernähren sich auch von Schädlingen auf landwirtschaftlichen Flächen (natürliche Schädlingsregulierung).  Die Pflege bzw. die Anlage und das Bestehen lassen eines Krautsaums oder Hecken am Waldrand ist je nach Aufbau der Agrarumweltprogramme der Länder über verschiedene Förderrichtlinien finanzierbar. Oftmals handelt es sich um Grenzertragsflächen, deren Bewirtschaftung sich
ökonomisch nicht lohnt. Denkbar wären Blühstreifenprogramme, Brachflächenförderung, Anlage- und Pflege von Hecken, Streuobst und Natura 2000 Flächen und deren Förderprogramme.

Beispiel: Förderung über MEKA III in Baden-Württemberg wenn Biotop § 30:
"N-G1.1 Extensive Nutzungsformen wertvoller Lebensräume (§ 32 Biotope) 14 Punkte / ha
Was wird verlangt?
Angepasste, extensive Bewirtschaftung von Biotopen gemäß § 32 Naturschutzgesetz zu deren Erhaltung"  [http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/mlr/bro/MEKA_III.pdf]